Ökologische Obstbautagung in Weinsberg vom 25. bis 26. Januar 2013 – Teil I

Die ökologische Obstbautagung tagte in diesem Jahr wieder am vertrauten Standort – an der Lehrund Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau (LVWO) – in Weinsberg. Der große Festsaal wurde mit der wachsenden Besucherzahl – ca. 140 Teilnehmer aus Deutschland und Europa – fast an seine Kapazitätsgrenze gebracht. Ausstellerfirmen aus der Öko-Obstbaubranche rundeten das informative Angebot ab. weiter >

Behangsregulierung im ökologischen Apfelanbau

Aufgrund der regional starken Frostereignisse und eines daraus resultierenden schwachen Fruchtansatzes im vergangenen Jahr, ist ein je nach Sorte und Parzelle starker Blütenansatz für das Jahr 2013 zu erwarten. Um in solchen Parzellen keinen Überbehang zu bekommen und dadurch eine Alternanz der Anlage für das nächste Jahr auszulösen, ist eine konsequente frühzeitige Ausdünnung nötig. weiter >

Überarbeitete Pflanzgutregelung

Die Pflanzsaison hat begonnen bzw. steht unmittelbar bevor. Das Angebot an Biopflanzgut wird von den Baumschulen auf der Internetplattform www.organicXseeds.com eingepflegt und kann dort abgerufen werden. weiter >

Föko-Lehrfahrt in die Schweiz 19. bis 21. August 2012 - Teil II

In der Öko-Obstbau 3/2012 findet sich Teil I des Lehrfahrts-Berichtes. Dort wurde vom Obstbau-Betrieb Vogt in Remmingen und der Forschungsanstalt Fibl in Frick berichtet. Nun geht die Reise weiter. weiter >

Der Einsatz von Frostkerzen auf dem Bio-Obsthof Blank

Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre ist Frostschutz ein an Bedeutung zunehmendes Thema. Immer mehr Betriebsleitern stellt sich die Frage, wie sie Blütenfrösten begegnen können. In dem folgenden Interview stellen Heinrich und Peter Blank (Bio-Obsthof Blank in Ravensburg) ihre Frostschutzstrategie vor. Hierbei hat der Einsatz von Frostkerzen eine maßgebliche Rolle gespielt. weiter >

Föko-Lehrfahrt in die Schweiz 19. bis 21. August 2012 - Teil I

Die alljährliche sommerliche Föko-Lehrfahrt führte in diesem Jahr in die Ost-Schweiz. Der Bus startete dieses Mal in Ravensburg und fuhr dann am Bodensee entlang in die Schweiz zum Züricher Flughafen, um dort den Bus mit den per Flugzeug angereisten TeilnehmerInnen zu füllen. Erfreulicherweise waren alle deutschen Öko-Obstbau-Regionen mit Interessierten vertreten. Auf dem Besuchsprogramm standen 4 Bio- Obst-Betriebe und zwei Versuchsanstalten sowie Versuchsflächen mit resistenten Neuzüchtungen. weiter >

Nützlinge in Obstanlagen Teil II - Hautflügler (Hymenoptera)

In Europa sind die Hautflügler mit über 10.000 Arten die artenreichste Insektengruppe. Als natürliche Gegenspieler von Schädlingen im Obstbau sind hier vor allem die parasitisch lebenden Familien der Echten Schlupfwespen (Ichneumonidae), der Brackwespen (Braconidae), der Blattlausschlupfwespen (Aphidiidae) und die Überfamilie der Erz- und Zehrwespen (Chalcidoidea) interessant. weiter >

Interview mit Dierk Augustin

Bei unserem Hof handelt es sich um einen traditionellen Familienbetrieb der bis auf das Jahr 1712 zurückgeht. Ich selber bin hier geboren und aufgewachsen und habe über die Mithilfe im Betrieb sehr früh eine Verbindung zum Obstbau bekommen. Auf die Mithilfe von mir waren meine Eltern seinerzeit angewiesen. Das wirtschaftliche Wachstum gerade in den Jahren 1969/70 führte zu einer Verknappung von Arbeitskräften und unsere Familienstrukturen waren eigentlich zu schwach, um das zu kompensieren. Da wurde ich dann schon früh gefragt im Betrieb mit zu helfen. weiter >

Ökologische Obstbautagung vom 26 bis 28. Januar 2012 im Alten Land

Die ökologische Obstbautagung der Föko e.V. fand im Januar 2012 nach 2008 zum wiederholten Mal im norddeutschen Raum statt. Der Veranstaltungsort war mit dem traditionellen Fährhaus Kirschenland direkt am Elbdeich gut gewählt. 140 Teilnehmer aus Deutschland und dem europäischen Ausland fanden ausreichend Platz, um sich über Themen des ökologischen Obstbaus zu informieren und auszutauschen. weiter >

Neuer Föko-Vorsitzender

Am Vortag der Ökologischen Obstbautagung, am 26. Januar 2012, fand die Mitgliederversammlung der Föko in Jork statt. In diesem Rahmen wurde Reinhard Ortlieb als 1. Föko-Vorsitzender verabschiedet. Reinhard hatte fast 20 Jahre lang seit Gründung der Föko die Geschicke der Föko ehrenamtlich gelenkt. Seine Aufgaben übernimmt Dierk Augustin, welcher zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt wurde. weiter >

Himbeersorten für den Bio-Anbau

Bei den Sommerhimbeeren dominieren im Bio-Anbau die Hauptsorten ‚Meeker‘ und ‚Glen Ample‘. Die bekannte frühe Sorte ‚Resa‘ ist aufgrund von Rutenproblemen nicht zu empfehlen. Ältere Sorten im frühen Bereich werden so gut wie nicht mehr angebaut. Einige Betriebe nutzen daher die Remontierungseigenschaften der Herbsthimbeeren, um im frühen Bereich auf dem Markt zu sein. weiter >

Interview zur Leguminosendichtsaat

Die Leguminosendichtsaat wird seit einigen Jahren von noch sehr wenigen Obstbauern als Düngungsstrategie eingesetzt. Es handelt sich um eine Zwischenstufe von reiner N-Düngung mit Körnerleguminosen und der klassischen Gründüngung mit Ausnutzung der N-Bindung durch die symbiotisch vorhandenen Knöllchenbakterien. Diese Gründüngungsvariante wird im Gemüsebau schon länger praktiziert und von den dortigen Fachkräften wissenschaftlich begleitet. weiter >

Beidseitige Spedo-Scheibenegge

Die Bodenbearbeitung ist für viele wachsende Öko-Obstbau-Betriebe ein zeitintensiver Arbeitsbereich. Nachdem mit dem beidseitigen Ladurner-Krümler eine hohe Schlagkraft erzielt werden kann, hat nun auch der italienische Sondermaschinen-Bauer Spedo ein beidseitiges Modell seiner bekannten Scheibenegge im Frontanbau (auf Wunsch auch im Heckanbau) auf den Markt gebracht. weiter >

Bodenbearbeitung mit zweiseitigen Unterstockräumern

Die Bearbeitung des Baumstreifens mittels Unterstockräumern bedarf einer im Hinblick auf das Zeitmanagement guten Organisation. Im Folgenden werden vier zweiseitig arbeitende Geräte dazu näher vorgestellt, die während der Föko-Lehrfahrt im Rahmen einer Maschinenvorführung in Gelsdorf den Teilnehmern vorgeführt wurden. weiter >

Föko-Lehrfahrt ins Rheinland vom 14. bis 15. August 2011

Die Föko-Lehrfahrt führte dieses Jahr am 2. August-Wochenende in die Öko-Obstbauregion Rheinland rund um Meckenheim, Klein-Altendorf und Grafschaft. Der gecharterte Reisebus war erfreulicherweise wieder bis auf den letzten Sitzplatz besetzt. Besucht wurden vier unterschiedliche Öko-Obstbau-Betriebe in der Region sowie ein Teil der Versuchsfläche des DLR Rheinpfalz in Klein-Altendorf. Abgerundet wurde die Lehrfahrt durch die Maschinenvorführung von zweiseitigen Unterstockräumern. weiter >

Interview mit Günter Kohlmeyer vom Bickbeernhof Herse

Niedersachsen ist das größte Anbaugebiet für Kulturheidelbeeren in Deutschland. Innerhalb Niedersachsens stellt wiederum die Lüneburger Heide und die näherer Umgebung auf Grund der optimalen Standort- und Bodenbedingungen ein Schwerpunktgebiet für den Anbau dar. Deutschlandweit führt das Statistische Bundesamt eine Anbaufläche von rund 1.400 Hektar an. weiter >

Ökologische Obstbautagung 2011 - Teil II

Am 28. und 29. Januar 2011 fand die Ökologische Obstbautagung an der LVWO Weinsberg statt. In Ausgabe 1/2011 der Zeitschrift Öko-Obstbau berichteten wir über die beiden Pflanzenschutzthemen Regenflecken und Schorf. Der zweite Teil dreht sich um die Themen Bodenfruchtbarkeit, Homöophatie und Naturschutz. Daneben werden neue Birnensorten und Forschungsergebnisse zur Behangsregulierung von Kernobst vorgestellt. weiter >

Ökologische Obstbautagung 2011 - Teil I

Die Ökologische Obstbautagung 2011 (Freitag, 28.01. und Samstag, 29.01. an der LVWO Weinsberg) vereinte zum 22.-male Anhänger des Öko-Obstbaus von nah und fern. Mit über 150 Teilnehmern hat die diesjährige Tagung alle Besucherrekorde der Vergangenheit übertroffen.Nicht nur Anbauer, Berater und Versuchsaussteller aus ganz Deutschland versammelten sich im Schwabenländle, auch waren Gäste aus Südtirol, Österreich und den Niederlanden angereist. weiter >

Betriebsvorstellung der Obstplantagen Krämer in Meckenheim bei Bonn

Betriebsvorstellung der Obstplantagen Krämer in meckenheim bei Bonn. Der Betrieb ist Mitglied bei Demeter und bewirtschaftet insgesamt 20 ha. Davon 10 ha als Kernobst mit 3 ha Junganlagen, 2 ha Kartoffeln und 1 ha Kürbisse. Kleinflächig werden noch Pfirsiche, Mirabellen und Birnen für die Direktvermarktung angebaut. weiter >

Erfahrungen bei der Kupferminimierung mit einem neu formulierten Kupferhydroxid-Präparat

Der ökologische Landbau ist seit Jahren verpflichtet die Reinkupfermenge im Pflanzenschutz auf 3 kg/ha und Jahr zu beschränken. Im ökologischen Obstbau wird diese Maximalmenge bereits jetzt in „Normal“jahren nicht erreicht. Wetterextreme wie vielerorts das Jahr 2010 zu bieten hatte, hat
viele Praktiker dazu gezwungen diese Menge voll auszureizen. weiter >

Fruchtholzuntersuchung auf überwinternde Stadien von Schädlingen und Nützlingen

Viele Milben- und Insektenarten überwintern als Ei, Larve/Raupe oder als ausgewachsene Tiere an den Zweigen und Ästen der Obstbäume. Spalten und Risse im Holz, Hohlräume unter aufgeplatzter Rinde, Knospenansatzstellen u. ä. bilden dafür ideale Versteckmöglichkeiten. weiter >

Neue Frühsorten im Kommen

Aus kleinen Züchtungsaktivitäten von Dr. Franz Rueß, LVWO Weinsberg sind erste vielversprechende Ergebnisse entstanden, von denen hier drei Frühsorten näher vorgestellt werden sollen. Zwei dieser drei Sorten werden diesen Herbst beim Bundessortenamt angemeldet. Die erste Sorte reift
genauso frühzeitig wie `Piros`, die zweite stellt ein geschmackliches Konkurrenzprodukt zu `Delbarestivale` dar und ist schorfresistent (Vf). weiter >

Der Beratungsdienst Ökologischer Obstbau e.V. stellt sich vor

Der BÖO blickt auf über 20 Jahre Erfahrung in der Öko-Obstbauberatung zurück. 1989 gründeten 19 Öko-Obstbauern mit Unterstützung vom Land Baden-Württemberg den ersten Beratungsdienst für ökologischen Obstbau. weiter >

Strategien zur Bekämpfung von Regenflecken im ökologischen Obstbau

In einem dreijährigen Projekt, das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert wurde, erarbeiteten die Kooperationspartner Kompetenzzentrum Obstbau Bavendorf und Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen praxistaugliche Strategien zur Reduzierung der Regenfleckenkrankheit im ökologischen Obstbau. weiter >

Hornissen als Nützlinge

Das immense Nützlingspotential von Hornissen ist weitgehend unbekannt. Dabei kann ein großes Volk in einem Sommer an die 250 kg Insekten erbeuten. Leider sind Hornissen selten geworden. Für eine natürliche Ansiedlung in der Obstanlage bräuchten sie Baumhöhlen, aber diese sind heutzutage nur noch in Wäldern oder Streuobstwiesen aufzufinden. weiter >

Verwirrung - ein Baustein zur Bekämpfung des Pflaumenwicklers im ökologischen Obstbau

Der Einsatz der Pheromondispenser ‚Isomate-OFM Rosso’ zur Pflaumenwicklerverwirrung war in den vergangenen Jahren jeweils über eine Einzelzulassung nach § 11 PflSchG ‚Gefahr im Verzug‘ möglich und wurde von den Ökoobstbauern auf einer Fläche von etwa 420 ha genutzt. Nach vorsichtigen Schätzungen von Herrn Volk (Fa. Biofa) macht der Anteil der Bekämpfung des Pflaumenwicklers ca. 20 % aus, die restlichen 80 % richteten sich gegen den Kleinen Fruchtwickler und den Pfirsichwickler.weiter >

Ökologische Obstbautagung 2010 in Bad Neuenahr-Ahrweiler

Um die 120 Teilnehmer fanden sich zur diesjährigen ökologischen Obstbautagung der Fördergemeinschaft Ökologischer Obstbau (FÖKO e.V.) ein. Mit dem DLR Rheinpfalz, Kompetenzzentrum Gartenbau (KoGa) Klein-Altendorf als Veranstalter fand die Tagung erstmalig im Jugendgästehaus in Bad Neuenahr-Ahrweiler statt. weiter >

Die Mispel

Die Mispel (Mespilus germanica) stammt entgegen ihrem Namen nicht aus Mitteleuropa, sondern aus Klein- bis Mittelasien. Im Kaukasus kommt sie bis zu einer Höhe von 1000 m vor. Durch die Römer wurde die Mispel nach West- und Mitteleuropa bis nach Südskandinavien verbreitet. Der gesundheitliche Wert (Antiskorbutfaktor) der Früchte wurde bereits im frühen Mittelalter erkannt. weiter >

Anbausysteme und Kulturführung im ökologischen Erdbeer- und Strauchbeerenanbau

In den Jahren 2007-2009 wurden an der LVWO Weinsberg und dem ÖON Jork im Rahmen des Forschungsprojekts 06OE221 verschiedene Versuche im ökologischen Beerenanbau durchgeführt. Am Standort Weinsberg fanden Versuche in den Bereichen Kulturführung und Sortenprüfung bei Erdbeeren, Anbausysteme und Rutenmanagement bei Himbeeren sowie Regulierung von Echtem und Falschem Mehltau bei Stachelbeeren und Brombeeren statt. Am Standort Jork ging es um die Beikrautregulierung und das Ertragsverhalten bei Heidelbeeren und Schwarzen Johannisbeeren. weiter >

FÖKO-Lehrfahrt in die Steiermark

Die diesjährige Föko-Lehrfahrt fand wieder beachtlichen Zuspruch, so dass wir mit fast 50 Mitreisenden in einem großen Reisebus am Sonntag, den 9. August in die Steiermark aufgebrochen sind. Die lange Anfahrt in die Weltkulturstadt Graz wurde durch einen Abstecher nach Niederbayern zum Biohof Laurer aufgelockert. In den folgenden zwei Tagen gab es wie immer ein straffes Programm mit vier Betrieben am Tag zu absolvieren, wobei der intensive Apfelanbau dominierte, es aber auch andere Obstarten wie Zwetschgen-, Marillen-, Birnen- und Holunderproduktion und sogar eine in Obstanlagen integrierte Hühnerhaltung anzuschauen gab. weiter >

Vernetzt gegen die Kirschfruchtfliege

Die Kirschfruchtfliege stellt das Schlüsselproblem im ökologischen Süßkirschenanbau dar. Bislang fehlen ausreichend effiziente Verfahren zur Regulierung im ökologischen Anbau. Dadurch ist der Befallsdruck in Ökoflächen meist wesentlich höher als in konventionell bewirtschafteten Flächen. Auch bei der Vermarktung gibt es Hürden. Die Schadensfreiheitsanforderungen des Handels sind im Ökobereich genauso streng wie auf dem konventionellen Markt. An drei Versuchsstandorten (Bavendorf, Jork, Ahrweiler) wurden bei der Sorte Pinova die Versuche durchgeführt. weiter >

Erste Ergebnisse zu Lagerschorf und Lagerkrankheiten

In dem vom Bundesprogramm Ökologischer Landbau geförderten Schorfprojekt ’Strategie zur Reduzierung des Kupfereinsatzes’ wurden neben den Freilandversuchen zur Bekämpfung des Apfelschorfs in der Primär- und Sekundärschorfperiode auch Versuche zur Reduzierung des Lagerschorfs durchgeführt. An drei Versuchsstandorten (Bavendorf, Jork, Ahrweiler) wurden bei der Sorte Pinova die Versuche durchgeführt.weiter >

„Holunderanbau in Norddeutschland - Eine sinnvolle Ergänzung zur Kernobstproduktion?“

Christian Jakisch diskutierte mit dem Öko-Obstbau Norddeutschland die Frage „Holunderanbau in Norddeutschland - Eine sinnvolle Ergänzung zur Kernobstproduktion?“ weiter >

Holunderanbau

Regulierung der Kirschfruchtfliege mit Naturalis-L

Auf der diesjährigen Ökoobstbautagung in Weinsberg widmete sich ein kompletter Themenblock der Kirschfruchtfliegenregulierung mit dem Mittel Naturalis-L. Insgesamt stellten vier Referenten aus drei Ländern mehrere Untersuchungen zu diesem Thema vor. Bereits im Vorfeld der Tagung hatten sich diese Versuchsansteller zusammengefunden, um ihre Ergebnisse zu dem neuen Präparat auszutauschen und die weiteren Vorgehensweisen in den einzelnen Versuchen abzustimmen. weiter >

Ökologische Beerenobsttagung am 4. + 5. März 2009 in Weinsberg

Die Ökologische Beerenobsttagung fand nun bereits zum fünften Mal in Weinsberg an der Lehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau (LVWO) statt. Seit 1999 wird sie aller 2 bis 3 Jahre von der FÖKO und der LWVO Weinsberg organisiert. Die Steigerung der Teilnehmerzahl auf ca. 80 Personen zeigt das wachsende Interesse an Öko-Beerenobst von seitens der Öko-Obstbauer, der Berater und der Versuchsansteller im In- und Ausland. weiter >

Beerenobsttagung

Zur Qualitätsfrage im biologisch-dynamischen Tafelapfelanbau

Qualitätssicherung und Qualitätsstandards sind zur Zeit viel diskutierte Themen. Die Anforderungen an biologisch-dynamische Tafeläpfel werden von Seiten des Handels durch verschiedene Verordnungen und Richtlinien festgelegt. Diese Richtlinien bilden jedoch nur den rechtlichen Rahmen. Sie sind nicht geeignet, um weitreichende Aussagen über das Demeter-Qualitätsverständnis,
insbesondere jenes der Praktiker, zu machen. weiter >

Bericht vom Ökologischen Obstbautag in Ahrweiler

Am 27.11. fand in Ahrweiler die alljährliche Ökologische Obstbautagung der Arbeitsgemeinschaft Ökologischer Obstbau Rheinland Pfalz/Hessen statt. Nach der Eröffnung und einem Situationsbericht zum Ökologischen Obstbau sprachen verschiedene Referenten zu anbaurelevanten Themen. weiter >

 

Föko-Lehrfahrt vom 3. - 6. August 2008 nach Südtirol

Die diesjährige FÖKO-Exkursion hatte die Obstregion Südtirol als Ziel. Schon im Vorfeld der Reise war zu bemerken, daß ein sehr großes Interesse für diese Region besteht, da es sehr viele Anmeldungen gab. So wurde zusätzlich zum großen 50-Sitzer-Reisebus noch ein kleiner 8-Personen-Bus gechartert und außerdem reisten noch einige Teilnehmer mit eigenem PKW an. weiter >

Die Stickstoffmineralisierung von organischen Düngemitteln

Die Mobilisierung von Stickstoff im Boden hängt von vielen Einflüssen wie Bodentemperatur, Bodenfeuchtigkeit, Bodenart, Humusgehalt und vor allem von der mikrobiologischen Aktivität des Bodens ab. Um eine optimale Stickstoffdüngung der Kulturpflanzen zu gewährleisten, sind außerdem Informationen über die Stickstofffreisetzung der verwendeten Dünger notwendig. weiter >

Schorfsaison 2008

Nach einem milden Winter waren die Böden bereits frühzeitig aufgetaut und schneefrei, so dass bereits im Februar ein Befahren und damit auch eine mechanische Falllaubbearbeitung möglich gewesen ist. Entsprechend günstig war auch der Falllaubabbau in den folgenden Wochen, so dass bis zu den ersten kritischen Schorfphasen viele Anlagen optisch nahezu falllaubfrei gewesen sind.. weiter>

Bio-Beerenobsttag in Heuchlingen

Wie kann man im biologischen Beerenanbau die Ertragssicherheit verbessern? Was sind die geeigneten Sorten für den biologischen Anbau? Diese Fragestellungen waren das Motto des Bio-Beerenobsttages am Mittwoch, 28. Mai 2008 auf dem Staatlichen Obstversuchsgut der LVWO in Heuchlingen. Diese Veranstaltung wurde gefördert im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau. Klaus Dillmann, Betriebsleiter und Bioland- Beerenobstberater begrüßte ca. 30 Personen zu Beginn der Veranstaltung. weiter >

Ökologische Obstbautagung im Alten Land

Die Ökologische Obstbautagung fand in diesem Jahr das erste Mal in Norddeutschland im Alten Land statt. Tagungsort war das Schloß Agathenburg, dessen Pferdestall in einen modernen Vortragsraum umgestaltet wurde. Die Tagung wurde gemeinsam von der FÖKO (Fördergemeinschaft Ökologischer Obstbau e.V.) und dem ÖON (Öko-Obstbau Norddeutschland Versuchs- und Beratungsring e.V.) organisiert. weiter>

Gesund rein – krank raus?

Ökologische Bekämpfung von parasitären Lagerfäulen an Äpfeln - Ergebnisse aus 3 Jahren Versuchsarbeit am Kompetenzzentrum Obstbau - Bodensee. weiter>

Abwehr von Wühlmausschäden im Ökoobstbau

Anfang November fand auf dem Betrieb Bezler in Mühlhausen ein Gruppentreffen des Beratungsdienstes statt, bei dem Bernd Walther, Doktorand am Institut für Landschaftsökologie der Universität Münster, den anwesenden Obstbauern seine Kenntnisse in der Mäusebekämpfung im Ökoobstbau theoretisch und praktisch weitergab. weiter>

Bio – Beerenobsttag 2007

Am 12. Juli fand im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau ein Bio-Beerenobst - Praktikertag auf dem Betrieb Birgit und Tom Bertelshofer in Ebermannnstadt statt. Organisiert und gestaltet wurde diese Veranstaltung von Klaus Dillmann, dem Beerenobst-Fachberater der Bioland Beratungs-GmbH. weiter>

Feuerbrand hat viele Gesichter

Am 13. Juni fand auf dem Betrieb Blank GbR in Fildenmoos bei Ravensburg ein überregionales Gruppentreffen des Beratungsdienstes Ökologischer Obstbau zum Thema Feuerbrand statt. Frau Dr. Moltmann vom Landwirtschaftlichen Technologiezentrum Augustenberg (LTZ) Stuttgart berichtete über die diesjährige Feuerbrandsaison und die Biologie der Krankheit. weiter>

Sommerbehandlung von Äpfeln

Der Schorfpilz ist der wichtigste Schaderreger im ökologischen Kernobstanbau in Norddeutschland. Regulierungsstrategien des Schorfpilzes mit Kupfer, Schwefel und Schwefelkalk in der Primärsaison wurden in der Vergangenheit intensiv getestet. In der Beratung fehlten jedoch Versuchsergebnisse, die die Wirkung der Behandlungen im Sommer bewerten. Am OVB in Jork wurden daher seit 1998 Versuche zur Mehltauregulierung und zur Sommerschorfbehandlung der Konidiensaison des Schorfpilzes durchgeführt. weiter>

Ökologische Obstbautagung in Weinsberg vom 2.- 4. Februar 2007

Zusammenfassung einzelner Vorträge der Ökologischen Obstbautatgung vom 2.-4. Februar 2007 in Weinsberg. weiter>

 

fruitweb.info - Möglichkeiten der Datenverrechnung und der Darstellung einer Schorfprognose nach RIMpro im Internet als Serviceangebot

Im Föko Arbeitsnetz wurde die Recherche zur Aufstellung einer günstigen, einheitlichen Wetterstation als Prognoseinstrument und als Instrument zur Abschätzung von Fruchtqualitäten vor der Ernte als Arbeitsziel genannt. Im vergangenen Jahr hat die ÖON in Jork hierzu die Davis Station vergleichend getestet. Im Ergebnis ist die Station für eine betriebliche Schorfprognose ausreichend genau und die Funkübertragung war über eine Strecke von 80m fehlerfrei. Parallel wurde die Schorfprognose internetfähig. Die Testphase in Holland, Belgien und Deutschland motivierte die Teilnehmenden Beratungsringe (ÖON und Biofruitadvies) den Service auszubauen. Im Herbst 2006 wurde der Entschluss gefasst die Seiten www.pomdoc.de und www.biofruitadvies.nl/SchurftWeb/ auf eine gemeinsame europaweite Plattform zu stellen. weiter>

zur Homepage wwww.fruitweb.info

Feuerbrandbekämpfung im ökologischen Obstbau

Seit dem Jahr 2004 läuft innerhalb des Bundesprogramms ökologischer Landbau ein Forschungsprojekt zur Entwicklung einer Strategie zur Feuerbrandbekämpfung im ökologischen Obstbau. Dieses Projekt wird am Lehrstuhl für Phytopathologie der Universität Konstanz in Zusammenarbeit mit der Fördergemeinschaft ökologischer Obstbau und dem Institut für biologischen Pflanzenschutz der BBA in Darmstadt durchgeführt. weiter>

FÖKO - Lehrfahrt zum Bodensee vom 13. - 14. August 2006

In diesem Jahr war das Ziel der FÖKO-Lehrfahrt das Obstbaugebiet am Bodensee. An zwei spannenden kompakten Tagen bot das Programm einen umfassenden Einblick in die ökologischen Obstbaubetriebe und den verschiedenen Vermarktungsstrukturen in diesem Gebiet. Ebenso gewährte ein Neuumsteller Einblick in seinen Betrieb. Leider war der Wettergott an den beiden Exkursionstagen etwas unmutig gestimmt, denn es war nasskalt und regnete dauerhaft. weiter>

"Wo liegt die Zukunft der Züchtung im Bio-Obstbau?

Bei der gemeinsam von Bioland, dem Öko-Obstbau Norddeutschland Versuchs- und Beratungsrings e.V. (ÖON) und der FÖKO organisierten Obstbautagung trafen sich Fachleute aus Forschung und Praxis in Jork, um die Handlungsmöglichkeiten in der Bio-Obsterzeugung für die Zukunft auszuloten. Die insgesamt 120 Teilnehmer/innen aus Deutschland, Italien, Frankreich und der Schweiz nutzen diesen Rahmen um sich über die Zukunft der Züchtung im Bio-Obstbau vor dem Hintergrund der zunehmenden Bedeutung von gentechnischen Methoden zu informieren und zu diskutieren. Ziel der Tagung war es, die Beteiligten zu diesem Thema auf den aktuellen Stand der Dinge zu bringen und im gemeinsamen Rahmen mit Praktikern, Wissenschaftlern, Züchtern und Verbandsvertretern nach Handlungsmöglichkeiten zu suchen. weiter>

Zur Regulierung des Kleinen Fruchtwicklers

Der Kleine Fruchtwickler entwickelt sich vor allem im Bodenseegebiet zunehmend zum Problemschädling. In Deutschland ist im Moment kein zugelassenes Bekämpfungsverfahren bekannt. Im europäischen Ausland (Italien, Schweiz) liegen Erfahrungen mit der Verwirrungsmethode für Pflaumenwickler (Grapholita funebrana Treitschke) vor, die nach ersten Versuchen auch einen guten Effekt auf den Kleinen Fruchtwickler (Grapholita lobarzewskii) hat. weiter>

Ökologische Beerenobsttagung

Am 7. und 8.12.2005 fand in Weinsberg die alle zwei Jahre stattfindende Ökologische Beerenobsttagung der Fördergemeinschaft Ökologischer Obstbau e.V. statt. Zahlreiche referenten aus dem In- und Ausland berichteten über neueste Ergebnisse und Erfahrungen zum Ökologischen Beerenobstbau. Eine Zusammenfassung der Vorträge finden Sie hier>

 

Baumschullisten

Der Beratungsdienst Ökologischer Obstbau e.V. hat im Herbst 2005 erstmals umfangreiche Listen des aktuellen Bestandes an ökologisch produzierten Jungbäumen zusammengestellt. Diese Listen werden fortan auf der Homepage des Beratungsdienstes veröffentlicht. Eine regelmäßige Aktualisierung der Listen ist geplant. Die Listen liegen als pdf-Datei vor. weiter >

FÖKO – Lehrfahrt nach Tschechien / Polen vom 14. – 17. August 2005

Die diesjährige FÖKO-Lehrfahrt führte uns mit einem Reisebus ins angrenzende Tschechien und nach Polen. An den vier Tagenwurden insgesamt fünf Betriebe besucht, das Highlight dürfte dabei wohl der Besuch der Zuchtstation von Prof. Tupy in Tschechien gewesen sein. weiter >

 

Bio-Beerenobsttag 2005

Am 25. Mai fand im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau ein Bio – Beerenobst- Tag auf dem Betrieb Udo Haas in Illertissen statt. Klaus Dillmann, der Mitte letzten Jahres die Beerenberatung für die Bioland Beratungs- GmbH übernahm, hat diesen Tag organisiert und gestaltet. weiter >

Einsatz von Bioabfallkomposten im Obstbau

Kompost ist einer der ältesten und natürlichsten Dünger und stellt per Definition das Rotteprodukt aus pflanzlichen und tierischen Abfällen dar. Während früher nahezu ausschließlich selbsthergestellte Komposte verwandt wurden, besteht heutzutage die Möglichkeit auf Bioabfallkomposte zurückzugreifen, die im Rahmen der getrennten Bioabfallsammlungen in der Abfallwirtschaft anfallen. weiter>

Feuerbrandbekämpfung im ökologischen Obstbau - Ergebnisse der Bekämpfungsversuche 2004

Beim Fachgespräch "Bekämpfung des Feuerbranderregers im Ökologischen Obstbau" am 06.03.2003 in Weinsberg wurde von den anwesenden Experten erhebliche Kenntnislücken zur Wirkungsweise und Wirksamkeit von im ökologischen Obstbau zur Feuerbrandbekämpfung eingesetzten Präparaten festgestellt. Es stand keine verlässliche Bekämpfungsstrategie weiter >

Die Wirkung des Heißwassertauchverfahrens gegen biotische Lagerschäden im ökologischen Obstbau

Die Lagerverluste von Äpfeln durch Gloeosporium - Fäulnis bei der Kühllagerung können erheblich reduziert werden, wenn die Früchte vor der Einlagerung für einen bestimmten Zeitintervall in heißem Wasser von etwa 50°C getaucht werden. Die gute Wirksamkeit der Heißwassertauchbehandlung, besonders gegen Gloeosporium, ermöglicht ökologisch produzierte Äpfel in besserer Qualität und erhöhter Quantität zu vermarkten. weiter >

Mechanische Wachstumsregulierung bei der Apfelsorte 'Elstar'

Von 2001 bis 2003 wurden von der Versuchstation für Obstbau in Schlachters am Bodensee zwei Versuche zur mechanischen Wachstumsregulierung bei 'Elstar' durchgeführt. Neben dem Wurzelschnitt und dem Schneiden und Reißen der Triebe im oberen Kronenbereich im belaubten Zustand wurde bei älteren Apfelbäumen auch das Ansägen der Stämme angewandt. weiter >

 

Untersuchungen zum Einsatz alternativer Stoffe zur Regulierung des Apfelschorfes in Falllaubversuchen

Im Forschungsprojekt, das im Rahmen des Bundesprogramms Ökologischer Landbau gefördert wurde und leider Ende Dezember 2003 ausgelaufen ist, wurde v. a. nach Alternativen zur Förderung des Abbaus der Blätter beziehungsweise zur Steigerung der Regenwurmaktivität gesucht, um das Askosporenpotential deutlich zu senken. weiter >

 

Gibt es die ideale Unterlage für die Apfelsorten Topaz und Rubinola?

Bereits 1995 wurde deswegen auf dem Obstversuchsgut Heuchlingen ein Unterlagenversuch zu den damals neuen resistenten Apfelsorten mit den Unterlagen M 9 (vf), P 22 und Joha mit Florina als Standardsorte gestartet.weiter >

Ökologischer Brombeeranbau

Strauchbeerenanbau rückt zunehmend in das Interesse von ökologisch produzierenden Obstbaubetrieben, aber auch von landwirtschaftlich geprägten Öko-Betrieben. Ökologisch produzierte
Strauchbeeren sind zunehmend am Markt gefragt. In diesen Mitteilungen sind die aktuellen Erkenntnisse zum Ökologischen Brombeeranbau zusammengetragen.weiter >

Mit der Zeitschrift "Öko-Obstbau" immer gut informiert

Seit über 10 Jahren besteht nun die Zeitschrift "Öko-Obstbau", das Mitteilungsblatt des Beratungsdienstes Ökologischer Obstbau. Vier Mal im Jahr wird darin auf ca. 30 Seiten rund um den ökologischen Obstbau berichtet. Über 500 Leser in ganz Europa hat diese, in seiner Art einzige Zeitschrift mittlerweile. Ausgewählte Artikel und eine Übersicht über die bereits erschienen Artikel finden sie hier. weiter >

Neue Ergebnisse zur Regulierung der Apfelsägewespe im Ökologischen Obstbau

Die Apfelsägewespe hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Problemschädlinge im Ökologischen Obstbau entwickelt. In den Jahren 1999 und 2000 kam es in vielen Betrieben zu großen Schäden. Nachdem für Quassiaholz eine erste orientierende Qualitätskontrolle bezüglich des Quassingehaltes eingeführt worden war, kam es ab 2001 nur noch vereinzelt zu ertragsrelevanten Schäden. In den Praxisbetrieben ist aber eine starke Verunsicherung verblieben. weiter >

 

Webdesign www.mb-netzwerk.de