Der Beratungsdienst Ökologischer Obstbau e.V. (BÖO)
 

Der Beratungsdienst Ökologischer Obstbau (BÖO) blickt auf über 20 Jahre Erfahrung in der Öko-Obstbauberatung zurück. 1989 gründeten 19 Öko-Obstbauern mit Unterstützung vom Land Baden-Württemberg den ersten Beratungsdienst für ökologischen Obstbau. Mit den Erfahrungen der damaligen Pionierbetriebe als Ausgangspunkt, ist die Zielsetzung des Vereines -damals wie heute- die Produktionsberatung der Öko-Obstbaubetriebe und insbesondere die Weiterentwicklung der ökologischen Anbauverfahren.

Das Beratungsgebiet des BÖO erstreckt sich über ganz Baden-Württemberg, aufgeteilt in die Regionen Neckar (= Nord-Württemberg), Baden und Bodensee. Die Mitgliedsbetriebe umfassen die gesamte Bandbreite von vielfältig aufgestellten, eher extensiv ausgerichteten Betrieben mit Direktvermarktung bis hin zu spezialisierten, flächenstarken Intensivobstproduzenten. Insgesamt hat der Beratungsdienst zurzeit 139 Vollmitglieder, welche zusammen ca. 1.200 ha ökologische Obstanbaufläche bewirtschaften. Fast alle Mitgliedsbetriebe gehören den Öko-Verbänden (Bioland, Demeter, Naturland u.a.) an. Einige wenige sind reine EU-Bio-Betriebe. Hinzu kommen aktuell 339 Fördermitglieder deutschland-, europa- und weltweit.

Die Geschäftsstelle des BÖO ist angegliedert an die Lehr- und Versuchsanstalt für Wein und Obstbau (LVWO) in Weinsberg. Seit 2004 existiert am Kompetenzzentrum Obstbau Bodensee (KOB) ein weiteres Regionalbüro des BÖO. Mit beiden Institutionen ist eine enge Zusammenarbeit, vor allem im ökologischen Versuchswesen gegeben.

Auch überregional ist der BÖO festes Mitglied in einem Verbund aus Beratern und Versuchsanstellern. Innerhalb Deutschlands erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der Öko-Obstbaugruppe Norddeutschland (ÖON), sowie mit den Öko-Obstbauexperten des DLR RheinlandPfalz und des LfULG Sachsen. Auf europäischer Ebene ist reger Austausch mit Beratern in Südtirol, der Steiermark und Holland, sowie dem dortigen Versuchswesen gegeben.

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